
Die Anfahrt verlief im „final approach“ etwas aufregend. Wir wollten in der Nähe von Zürich auf einem Stellplatz in Altstetten übernachten. Soweit, so gut. Es war schon dunkel als wir ankamen und ….. im Dorf war Karneval mit Umzug. Google wollte uns durch das Dorf zum Stellplatz führen, aber da war alles für den Umzug gesperrt. Wir haben durch abenteuerliche, enge Gassen versucht das Zentrum zu umfahren, um zum Stellplatz zu kommen. Es funktionierte nicht. Immer wieder kamen wir an die gleiche Straßensperre. Die Stimmung wurde immer schlechter somit wir haben dann die Flucht nach vorne angetreten und sind immer weiter bergauf gefahren. Wir fanden eine „Almhütte“ an einem Bahnhof einer Zahnradbahn. Allrad rein und einfach auf die Wiese gefahren. Dort haben wir uns zwischen Hütte und einen Agraranhänger gekuschelt. Es war eigentlich ein perfekter, ruhiger Platz. Auf der Straße war nur wenig Verkehr von den Karneval-Rückkehrern -> ob die alle noch fahren durften ???, egal, wir hatten eine ruhige Nacht.
Am nächsten Morgen konnten wir auch noch eine kleine Hunderunde im angrenzenden Wald machen.

Es war mal wieder ein Traumwetter : Schnee und Sonne. Zwar war es in der Nacht bis zu -16 Grad, aber die Heizung hat super funktioniert und tagsüber war es immer noch -5 Grad aber eben eine trockene Kälte ohne Wind, somit gut auszuhalten.
Da wir Spikes zum überziehen dabei hatten, war das gehen auf dem Schnee auch kein Problem. Die Sonne tagsüber hatte natürlich den Nachteil, das es immer weniger Schnee und dafür mehr Eis wurde. Trotzdem keine Rutschprobleme und der Weg Richtung Gletscher klappte auch einwandfrei.
Pünktlich zur Abfahrt fing es an zu schneien und die Fahrt über den Julienpass war schon anspruchsvoll, denn … ein Allradantrieb hilft bergab überhaupt nicht ;-). Hat aber alles einwandfrei geklappt. Es war einfach ein super Einstieg in das Jahr 2024.
